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EIN JOSEFSTÄDTER GRÄTZLTRAUM Nächste Projekttermine (Präsentationsphase): SA, 07.09.2024, 10.00-12.00 Uhr: OPEN AIR-KOFFER-HÖRSTATION Biomarkt Lange Gasse, 1080 Wien MI, 25.09.2024, 19.00 Uhr: LESE-PERFORMANCE und SCHLUSSPRÄSENTATION Bezirksmuseum Josefstadt, 1080, Schmidgasse 18 An diesem Abend wird das Josefstädter Künstlerduo Evelyn Blumenau und Walter Kreuz , welches auch das Gesamtprojekt leitet, durch den Abend führen und den 'Grätzltraum' live präsentieren. Was in den Monaten zuvor geschah: Juli 2024: Das Grätzltraum-Schreibduo lud von 23. bis 27.07. interessierte Personen ein, Josefstädter Grätzl in Stimme & Sprache "einzukleiden". So entstanden an angekündigten Schreibpunkten literarisch-fantastische TEXTBAUSTEINE zu BEZIRKSORTEN. An den Treffpunkten Hugo-Bettauer-Platz, Trautsongasse, Bennoplatz, Grätzl-Oase Kochgasse und Jodok-Fink-Platz entstanden insgesamt 5 Stunden Aufnahmematerial sowie weitere Textpassagen für den "Grätzltraum". August 2024: Ein OFFENES MOBILES TONSTUDIO ermöglichte, an Bezirksorten Interview-Audioschnitte via Kopfhörer anzuhören und weitere Textbausteine - mitunter auf innovative Weise - ins Projekt einzubringen. Stationen im Zeitraum 02. bis 23.08. waren das Restaurant EZGI sowie die Galerie Wienartig. Ein weiterer Studiotermin findet am 30.08. in der Grätzl-Oase Kochgasse 25 statt. Nachhörmöglichkeiten: Um ein Nachhören des „Grätzltraums“ zu ermöglichen, wird bei Geschäften und Lokalitäten der Josefstadt um eine dreiwöchige Affichiermöglichkeit entsprechender QR-Codes angefragt. Weiters werden im Oktober 2024 alle Audios des Projekts am Archiv des Projektteasers zum Stream zur Verfügung stehen. Der Josefstädter Grätzltraum Anregungen und ein fantasievoller Blick in die Zukunft ... Das Projekt soll (von Bezirksorten angeregt) zu fantasievollen literarischen Umsetzungen ermutigen. In unterschiedlichen Projektmodulen können eigene Visionen und Ideen, die zwischen Bezirksalltag, Imaginationskraft und Utopie pendeln, auf innovative Weise in Sprache umgesetzt werden. Der „magische Realismus“ von Gabriel García Márquez findet auf diese Art im Grätzltraum eine bezirksbezogene Fortsetzung. Das Narrativ in Interviews und Textbausteinen beschränkt sich dabei nicht nur auf Personen, welche die Josefstadt derzeit bewohnen, sondern auch auf jene, die sie besucht oder hier gelebt haben (etwa Marie v. Ebner Eschenbach, Franz Kafka, Milena Jesenská u.a.). Auf sprachkreative Weise soll dadurch auch ein Bewusstsein für Bezirksgeschichte vermittelt werden. |
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